Heute mal etwas aus meiner Produktionsabteilung Fiktion.
Die ist chronisch unterbesetzt und kommt nicht so richtig nach. Meine neuen Erzählungen wollen zum Buch geschnürt werden, das wird noch dies ganze Jahr dauern, mindestens, und ein paar ältere Radiostorys hätten gern eine neue Vertonung.

Fish Film“ ist eine Geschichte um Wirklichkeit und Darstellung.

An der Westküste Sri Lankas steht plötzlich vor der Tür von Ley, dem Fischer, ein Fernsehteam aus Europa. Dutch oder deutsch, Ley bringt das immer durcheinander, aber ist ja auch egal, irgendein Land halt von da oben, und die wollen am Strand vor seinem Haus die Stelzenfischer bei der Arbeit drehen, morgen, bei Sonnenaufgang, und ob er mitmachen will. Na ja. – Er macht mit. Aber nicht, weil er so versessen darauf ist, ins Fernsehen zu kommen, sondern wegen der Gage und weil …

Alles will ich nicht verraten. Nur so viel:  Ley und seine Kollegen, die er zur Mitwirkung anheuert, verfolgen ihre ganz eigenen Interessen, die denen der Fernsehleute diametral entgegenstehen. 

Hörprobe

In der Szene ist es 11 Uhr. Der Dreh läuft seit fast vier Stunden, es sind 35 Grad im Schatten, die Fernsehleute sind erschöpft, die Fischer ratlos. Ab jetzt wird alles zum Fake.

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Dauer: 04:40 /  06,38 MB

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