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half asleep in Cayo CocoIn den Dünen liegen und dösen auf Cayo Coco, Cuba

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Binaurale Feldaufnahme, 02:40, unbearbeitet. Aufgenommen mit Soundman OKM Mikrofon

 

Meereswellen zum Wegdriften am Schreibtisch

In den letzten Jahren habe ich eine Menge Tonaufnahmen gemacht in Landschaften und Städten, die sogenannten Field recordings. Wenn ihr hier im Blog schon mal vorbeigekommen seid, habt ihr vielleicht über meine Vorliebe für diese Klänge gelesen. Sie sind mein Rohmaterial für elektroakustische Klangstücke. Es gibt aber auch ein paar davon, die benutze ich für mich zwischendurch zum Abschalten, wenn ich über Stunden konzentriert arbeite oder neue Ideen finden will, und so weiter. Ich höre oft diese Caco Coco-Aufnahme. Die wirkt Wunder, bei mir zumindest. Obwohl der Ort selbst, was die Klangsituation angeht, nicht entscheidend ist, da sich die Aufnahmeergebnisse theoretisch auch an anderen, ähnlichen Orten, ergeben könnten.

Beim Aufnehmen in den Dünen saß ich an einer Stelle, wo das Meer so etwa 30, 40 Meter entfernt war. Leute waren nur wenige dort und weit weg, die meisten zu Mittag gegangen. Dadurch hatte ich das Glück, die Dünensituation so aufzunehmen, wie ihr sie hier hören könnt, also mit dem Meer in geringer Entfernung statt nah dran, so dass noch ein ‚Raum dazwischen’ gehört werden kann, und ohne nahe menschliche Stimmen. Ja, und mit dem kleinen Vogel neben mir, der ein Mal laut tschilpt – sein Teil der Show.

Dass es entspannend wirkt, Meereswellen zu hören, ist nichts Neues, wir wissen das alle, aber doch ist es immer wieder erstaunlich, wenn man fühlt, wie es bei einem selbst funktioniert.